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  1. #1
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    Post Ein Gedanke über längere Multiplayerrunden

    Wer kennt das nicht ? Man hat eine Gruppe für eine Multiplayerpartie zusammen, man spielt ein paar Abende und dann hört einer auf, und oder ein anderer Spieler möchte einsteigen. Man möchte nicht ausgrenzen also fängt man ein neues Spiel an.
    Alle Fortschritte weg, nach ein paar mal wird es echt frustrierend.
    Man kann natürlich auch den neuen einen KI-Spieler übernehmen lassen (viele Spiele geben einem die Möglichkeit) oder vielleicht von einem Spieler, welcher aufgehört hat.
    Das bringt aber ganz eigene Probleme mit sich, der Neueinsteiger ist gerne mal mit dem neu übernommenen Überfordert, generell zwingt ihm der voran gegangene Spielstil des Vorbesitzers zu einer Art der Spiels welches nicht wirklich zusagt, was einen großen Nachteil ausmacht.

    Hier mein Vorschlag:

    Das neue Rangsystem ermöglicht im Multiplayer ein wunderbares Phasenspiel. So können alte Hasen mit Adelsrängen in der Politik oder ähnlichem Fetzen ohne das sie Unfreie in den Vororten in Irgendeiner Weise interessieren müssten.

    Wie wäre es, wenn ein Neueinsteigender Spieler zu Beginn der Partie eine Hütte manuel in einem der jüngsten Stadtviertel errichten kann (Platz vorausgesetzt) und so quasi von vorne anfängt.
    Im Multiplayer sollte man zwar solche Regeln absprechen wie Neulinge nicht aus Prinzip von der Karte fegen, das sollte aber sowieso zum Guten Ton gehören.
    Natürlich können ältere Spieler an den Neuen wenden ihn unter ihren Schutz nehmen und so indirekt ihren Einfluss in den neuen Vororten ausbauen.
    Generell würde so aus einem "lästigen" Effekt einer Lange laufenden Multiplayerpartie etwas mit vielen Spielerischen Möglichkeiten werden und die allgemeine Lebensdauer einer Multiplayerrunde kann dadurch deutlich verlängert werden (neue Leute füllen immer mal wieder die Plätze von Aussteigern im Idealfall).

    Ich würde mich wirklich wünschen, dass so eine Mechanik in irgendeiner Weise eingeführt werden würde.

    Ansonsten Weiter So, bislang hat mir Gilde 3 noch keinen Grund zur Trauer oder Frustration gegeben und in meinem Umkreis sind wir furchtbar gespannt auf viele viele Stunden Gilde 3!
    Vielen Dank dafür

    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfsklaue

  2. #2
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    Hallo.

    Ich habe ein paar Fragen, denn ich blicke bei deinem Konzept nicht so ganz durch. Du schlägst also vor, dass das Multiplayerspiel um neue Regeln ergänzt wird, damit Spielern der (Neu-)Einstieg in bereits bestehende Multiplayerrunden leichter fällt? So sollen zum einen bestehende Multiplayerspiele (wenn jemand die Partie abbricht - vl. aus Frust) sich nicht gleich auflösen und harte Arbeit umsonst sein, aber auch der Einstieg in bestehende Spiele ermutigt werden. Soweit sogut.

    Quote Originally Posted by Wolfsklaue View Post
    Das neue Rangsystem ermöglicht im Multiplayer ein wunderbares Phasenspiel. So können alte Hasen mit Adelsrängen in der Politik oder ähnlichem Fetzen ohne das sie Unfreie in den Vororten in Irgendeiner Weise interessieren müssten.
    Es sollen also nur Spieler in bestimmten Phasen/Rängen gegeneinander "kämpfen" (oder interagieren) können, neue Spieler jedoch verschont werden? Das ist schwierig, sollte es möglich sein, in der Politik z.b. Steuern festzulegen, an die sich alle (auch Neulinge) halten müssen. Wie sollen dann auch diese Ränge ermittelt werden? Durch eine bestimmte Rundenanzahl, in der ein Spieler nicht "angegriffen" werden kann? Durch ein Mindestvermögen? Ein Mindestrang in der Politik? Könntest du dein Konzept bitte ein wenig ausführlicher erläutern als nur "Neulinge sollten irgendwie durch spielinterne Regeln geschützt werden"?!


    Quote Originally Posted by Wolfsklaue View Post
    Wie wäre es, wenn ein Neueinsteigender Spieler zu Beginn der Partie eine Hütte manuel in einem der jüngsten Stadtviertel errichten kann (Platz vorausgesetzt) und so quasi von vorne anfängt.
    Im Multiplayer sollte man zwar solche Regeln absprechen wie Neulinge nicht aus Prinzip von der Karte fegen, das sollte aber sowieso zum Guten Ton gehören.
    Eine Hütte zu Beginn manuell zu platzieren halte ich für eine gute Idee, jedoch trägt dies nicht unbedingt zum "Schutz" eines Neulings bei. Klar kann man solche Regeln absprechen - die natürlich nicht bindend sind - oder Bündnisse mit neuen Spielern eingehen und sich als Schutzpatron erweisen. Man könnte auch, wie du es ansprichst, einen Neuling mit der "Verwaltung" eines Vorortes beauftragen und ihn im Gegenzug vor anderen Dynastien (sei es Mensch oder Maschine) beschützen. Jedoch sehe ich keinen Grund, warum dies in ein festes Regelwerk programmiert werden sollte. So könnten vielleicht Spieler, welche durch das System geschützt und dadurch nicht angreifbar sind, ein Attentat auf dich verüben und ungestraft davonkommen. Sollte es diesen geschützten Spielern allerdings auch verboten sein, Spieler in höheren Rängen/Phasen anzugreifen oder mit ihnen zu interagieren, dann könnte man ja auch gleich eine Einzelspielerpartie starten...oder ein neues Multiplayerspiel mit Spielern in der gleichen Phase.


    Quote Originally Posted by Wolfsklaue View Post
    Generell würde so aus einem "lästigen" Effekt einer Lange laufenden Multiplayerpartie etwas mit vielen Spielerischen Möglichkeiten werden und die allgemeine Lebensdauer einer Multiplayerrunde kann dadurch deutlich verlängert werden (neue Leute füllen immer mal wieder die Plätze von Aussteigern im Idealfall).
    Um über die Lebensdauer solche Runden zu sprechen, müssten wir zuerst wissen, wie sich der Multiplayer der Gilde 3 spielt und wie lange durchschnittliche Spiele sind. Vergleiche zu die Gilde 2 sind sicher nicht zielführend, da wir über ein (völlig) anderes Spiel sprechen. Würden auch immer wieder neue Leute diese Plätze auffüllen, würde sich dies ja zu einer Endlospartie entwickeln. Hat man sich zum Ziel gesetzt sämtliche Dynastien auszulöschen, würde man auch nie sein Ziel erreichen können.

  3. #3
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    Quote Originally Posted by LittleLord View Post
    .. Hat man sich zum Ziel gesetzt sämtliche Dynastien auszulöschen, würde man auch nie sein Ziel erreichen können.
    Ich gehe noch weiter und bin der Meinung, sobald es ein Ziel gibt, macht es keinen Sinn neue Spieler nachträglich einzubinden. Wenn es darum geht Landesherr zu werden, hat jemand, der erst 10 Runden später dazu stößt, eigentlich kaum eine Chance, selbst wenn er bspw. 3 Runden lang nicht angegriffen werden kann.

    Wenn wir allerdings über ein Endlosspiel reden, macht es durchaus Sinn, Spieler nachträglich dazu zu holen. Dann wiederum ist es aber auch nicht großartig erforderlich, diesen Spielern vom System aus zu helfen oder beschützen. Man lässt ja neue Spieler zu, um den Spielspaß zu erhöhen/gemeinsam zu zocken und nicht um diesen in seiner ersten Runde fertig zu machen.

  4. #4
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    Ich könnte mir vorstellen, dass es in solch einem Fall Sinn machen kann, ähnlich wie in Stellaris, Mitspieler beim beitritt eines gespeicherten Spiels ihre bisherige Dynastie oder alternativ eine andere von der KI bislang gesteuerte Dynastie übernehmen zu lassen.
    Da die jeweiligen KI-Dynastien laut Entwickler-Video autark agieren und nicht wissen ob andere Dynastien von der KI oder einem Spieler gesteuert werden, sollte dies die übrigen Dynastien ja nicht weiter stören.

    Das man damit natürlich eine Menge Schindluder treiben kann und als Gruppe beispielwiese potentiell mächte KI Dynastien in den Ruin treiben kann ist klar. Aber ob man sich auf diese Weise den Spielspaß kaputt macht oder nicht ist ja jedem selbst überlassen.

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